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KI-Kompetenz

EU AI Act Art. 4: Die AI-Literacy-Pflicht für Unternehmen

2026-08-20 ~7 Min.

Der EU AI Act ist seit August 2024 in Kraft — und mit Art. 4 (AI Literacy) kommen konkrete Pflichten auf Unternehmen zu. Wer KI einsetzt, muss nachweisen, dass seine Mitarbeitenden über ausreichende KI-Kompetenz verfügen.

Was besagt Art. 4?

Art. 4 verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, sicherzustellen, dass ihre Mitarbeitenden (und alle, die KI im Namen des Unternehmens einsetzen) über ein angemessenes Maß an KI-Kompetenz verfügen — bezogen auf den jeweiligen Einsatzkontext.

Das bedeutet: Nicht jeder muss KI-Forscher sein. Aber wer KI nutzt, muss verstehen, was sie kann, wo sie halluziniert und welche Risiken sie birgt.

Wer ist betroffen?

RollePflicht
KI-Anbieter (Provider)Schulung der eigenen Belegschaft nachweisen
KI-Betreiber (Nutzer)Mitarbeitende schulen, die KI einsetzen
Hochrisiko-BereicheErhöhte Anforderungen (Art. 9–17)

Der Audit-Check

Behörden können die Einhaltung von Art. 4 prüfen. Ein Best-Practice-Setup:

  1. Schulungsplan mit Teilnahmenachweis
  2. KI-Inventur (wer nutzt was?)
  3. Risikoklassifizierung nach Anhang III
  4. Wiederholungsschulung (jährlich, Art. 4 fordert "ständige" Kompetenz)

Wie wir helfen

Unser KI-Kompetenz-Training deckt den kompletten Art. 4-Lehrplan ab — inklusive audit-fähigem Zertifikat. Für Teams bieten wir ALaaS (Agentic Leverage as a Service) mit Team-Dashboard, API und SSO/SAML an.

💡 Die 3 Säulen der Art.-4-Compliance

  1. Schulung — nachweisbare KI-Kompetenz aller Nutzer
  2. Dokumentation — Teilnahmenachweise + Inventur
  3. Wiederholung — jährliche Auffrischung, um "ständige" Kompetenz zu sichern

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