Ein KI-Compliance-Audit ist die Voraussetzung, um Bußgelder (bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Umsatzes) zu vermeiden. So gehen Sie strukturiert vor.
Schritt 1: KI-Inventur
Erfassen Sie alle KI-Systeme im Unternehmen — inklusive "Shadow AI" (ChatGPT im Privatgebrauch für Arbeitsaufgaben).
| Feld | Beispiel |
|---|---|
| System | "CV-Screener" |
| Daten | Bewerber-CVs |
| Risiko | Hochrisiko (Art. 6) |
Schritt 2: Risikoklassifizierung
| Klasse | Beispiel | Pflicht |
|---|---|---|
| Verboten | Social Scoring | Nicht einsetzen |
| Hochrisiko | Recruiting, Kredit | Voller Pflichtenkatalog |
| Begrenzt | Chatbots | Transparenz |
| Minimal | Spam-Filter | Keine |
Schritt 3: Pflichten nach Art. 9–17 (Hochrisiko)
- Risikomanagement (Art. 9)
- Daten-Governance (Art. 10)
- Technische Dokumentation (Art. 11)
- Menschliche Aufsicht (Art. 14) — entscheidend!
- Genauigkeit & Robustheit (Art. 15)
Schritt 4: Dokumentation
Jedes System braucht einen Nachweis: Wer, wann, mit welchem Risiko, mit welchen Aufsichtsmechanismen. Ohne Dokumentation = automatischer Verstoß.
Schritt 5: Wiederholung & Monitoring
Compliance ist kein Projekt, sondern ein Prozess. Vierteljährliche Reviews verhindern "Drift".
Tools, die helfen
- KI-Inventur-Vorlage
- Art.-4-Checkliste
- KI-Kompetenz-Training für Ihr Team
Für Enterprise-Audits mit SSO/SAML und SLA: ALaaS Enterprise anfragen →
✅ Wichtige Erkenntnisse
Haken setzen, um deinen Lernfortschritt zu markieren: